Die hybride Struktur der KGaA
Zwei Gesellschaftergruppen prägen Eigenkapital und Gewinnverteilung.
Persönlich haftende Gesellschafter
Kommanditaktionäre
Rechnungslegung als Kapges
Besonderheiten im Abschluss der KGaA
An diesen Stellen weicht die KGaA von der reinen AG ab.
Eigenkapitalgliederung: Neben dem Grundkapital der Kommanditaktionäre werden die Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter nach dem Posten „Gezeichnetes Kapital“ gesondert ausgewiesen (§ 286 Abs. 2 Satz 1 AktG).
Gewinnverteilung: Der Gewinn, der auf die Kapitalanteile der persönlich haftenden Gesellschafter entfällt, braucht in der GuV nicht gesondert ausgewiesen zu werden (§ 286 Abs. 3 AktG). Im Anhang gelten für ihre Bezüge die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB entsprechend — ohne den Gewinnanteil auf den Kapitalanteil (§ 286 Abs. 4 AktG).
Feststellung: Der Jahresabschluss wird durch die Hauptversammlung festgestellt; die persönlich haftenden Gesellschafter müssen zustimmen (§ 286 Abs. 1 AktG).
Prüfung und Offenlegung folgen der Größenklasse wie bei jeder Kapitalgesellschaft (§ 316, § 325 HGB).
Börsennotierte KGaA: Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG (über § 278 Abs. 3 AktG) geben die persönlich haftenden Gesellschafter und der Aufsichtsrat ab; sie wird mit dem Jahresabschluss offengelegt (§ 325 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB) — Jahresabschluss.io übernimmt sie als eigenen Berichtsteil in die Einreichungsdatei und erzeugt sie als Nachreichungsdatei, wenn sie bei der Einreichung noch fehlt.
Prüfung und Offenlegung
Abschlussprüfung
Offenlegung
Ihr nächster Schritt: Jahresabschluss
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